Förderprogramme

Die Forschung und Entwicklung und der Einsatz von Umwelttechnologien werden in Deutschland durch verschiedene bundesweite, länderspezifische sowie regionale und kommunale Programme und Initiativen finanziell unterstützt. Je nach förderpolitischer Zielsetzung des Fördermittelgebers werden Projekte von der Grundlagenforschung bis zu Projekten im großtechnischen Maßstab gefördert.  Auf der Bundesebene sind vor allem das Bundesumweltministerium (BMU), Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für die Förderprogramme im Bereich Cleaner Production zuständig.

In dieser Rubrik finden Sie Hinweise auf öffentliche Förderprogramme, die Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen bei der Investition in Forschung, Entwicklung und die Anwendung und Vermarktung innovativer umweltschonender Technologien unterstützen.

 


Beratungshilfeprogramm für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens (BHP)

Das Beratungshilfeprogramm des Bundesumweltministeriums unterstützt die neuen Nachbarstaaten im Osten und Südosten der EU (Staaten des Westbalkans, die Republik Moldau, Ukraine) sowie die Staaten des Kaukasus und Zentralasiens bei der Umsetzung der mit Deutschland geschlossenen bilateralen Umweltabkommen und bei der Einführung anspruchsvoller Umweltstandards. Das Umweltbundesamt ist im Auftrag des Bundesumweltministeriums für das Programmmanagement verantwortlich.


 


EnEff:Stadt und EnEff:Wärme - Forschung für Energieeffizienz

Vom einzelnen Gebäude bis hin zum neuen Wärmenetz – städtische Siedlungsräume bieten viele Ansatzpunkte zur Steigerung der Energieeffizienz. Dieses Potenzial durch intelligenten Einsatz und Vernetzung neuer Technologien systematisch zu nutzen und weiter auszubauen, ist das Ziel der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Forschungsinitiativen EnEff:Stadt und EnEff:Wärme. Der Gedanke einer "integralen Planung" soll sowohl in Siedlungsprojekten wie in Nah- und Fernwärmesystemen realisiert werden.


 


Förderatlas des VDI Zentrum Ressourceneffizienz

Der Förderatlas des VDI ZRE gibt eine Übersicht über die vielfältigen Beratungs- und Fördermöglichkeiten zum Thema Ressourceneffizienz. In kurzen Porträts stellt er die Angebote vor.


 


Förderdatenbank des Bundes

Mit der Förderdatenbank des Bundes im Internet, herausgegeben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, gibt die Bundesregierung einen vollständigen und aktuellen Überblick über die Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union. Das Fördergeschehen wird unabhängig von der Förderebene oder dem Fördergeber nach einheitlichen Kriterien und in einer konsistenten Darstellung zusammengefasst.


 


Förderfibel Umweltschutz Bayern

Die Förderfibel des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz bietet einen Überblick über die aktuellen Forderprogramme im Umweltschutz. Sie unterstützt bei der Suche nach einem geeigneten Förderprogramm, bietet zu jedem Förderprogramm Details zu Förderhöhe, Antragstellung, Verwendungszweck, Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Programmen und Art der Förderung und Sicherung.


 


Förderleitlinien der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert Vorhaben zum Schutz der Umwelt unter besonderer Berücksichtigung der mittelständischen Wirtschaft. Die Förderung erfolgt in den Schwerpunktbereichen Umwelttechnik, Umweltforschung und Naturschutz sowie Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz.


 


Förderprogramm für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel

Das Bundesumweltministerium (BMU) fördert im Rahmen dieses Programms Projekte, die die Fähigkeit regionaler oder lokaler Akteure (wie z.B. Kommunen, Unternehmen) zur Anpassung an Folgen des Klimawandels durch Initiativen zur Bewusstseinsbildung, zu Dialog und Beteiligung sowie zur Vernetzung und Kooperation stärken. Zugleich ist es für das BMU ein wichtiges Anliegen, die beiden klimapolitischen Bereiche Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels eng miteinander zu verknüpfen.


 


Förderprogramme für PIUS-Maßnahmen

Einen umfassenden Überblick über Fördermöglichkeiten des Bundes, der Bundesländer und der EU im Bereich der Massnahmen zum Produktionsintegrierten Umweltschutz (PIUS) bietet das PIUS-Internetportal.


 


Forschung für Energieoptimiertes Bauen (EnOB)

Das Forschungsprogramm ENOB des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie setzt einen Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung in Bautechnik und technischer Gebäudeausrüstung. Ein zweiter Schwerpunkt ist die wissenschaftliche Evaluierung, einschließlich einer Wirtschaftlichkeitsauswertung energieoptimierter Gebäude.


 


Forschungsförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt innovative Projekte und Ideen in der Forschung durch gezielte Förderprogramme. Das geförderte Forschungsspektrum reicht von der Naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung, umweltgerechter nachhaltiger Entwicklung, Neuen Technologien, Informations- und Kommunikationstechnologien, Lebenswissenschaften, Arbeitsgestaltung; Struktureller Forschungsförderung an Hochschulen bis Innovationsförderung und Technologietransfer.


 


Forschungsinitiative Zukunft Bau

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) vergibt Forschungsmittel auf dem Gebiet der Bauforschung entweder im Rahmen der Antragsforschung als Zuwendung für eingereichte Forschungsvorhaben oder schreibt Forschungsprojekte zu bestimmten Themenkreisen des Bauwesens als Auftragsforschung unter Festlegung der inhaltlichen Eckpunkte und Ziele aus.


 


Integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM)

Ziel der Fördermaßnahme ist der erfolgreiche Technologie- und Wissenstransfer im Bereich des nachhaltigen Wassermanagements in ausgewählte Entwicklungs- und Schwellenländer. Mit der Entwicklung integrierter Planungsinstrumente, der Anpassung von Wassertechnologien an unterschiedliche klimatische, ökonomische und soziale Verhältnisse und der vielfältigen Ausbildung wird ein wichtiger Beitrag im Sinne der Milleniumsziele der Vereinten Nationen erreicht.


 


KfW-Umweltprogramm

Das KfW-Umweltprogramm (Programmnummer 240, 241) unterstützt Unternehmen in Deutschland bei der Investition in allgemeine Umweltschutzmaßnahmen, die wesentlich zur Verbesserung der Umweltsituation beitragen. Gefördert werden Vorhaben zur Verminderung oder Vermeidung von Luftverschmutzung, Ressourceneffizienz und Materialeinsparung, Abfallvermeidung, -behandlung und -verwertung, Anschaffung emissionsarmer Nutzfahrzeuge und Busse und zur Flächen- und Altlastensanierung.


 


Ressortforschungsplan

Der Ressortforschungsplan (vorher Umweltforschungsplan - UFOPLAN) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit umfasst verschiedene F&E-Vorhaben, die u.a. vom Umweltbundesamt vergeben werden. Der Ressortforschungsplan wird jährlich aktualisiert.


 


Umweltinnovationsprogramm (UIP)

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert mit diesem Programm großtechnische Vorhaben, die erstmalig demonstrieren, wie Umweltbelastungen vermieden oder spürbar verringert werden können. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse dienen der Fortschreibung des Standes der Technik und damit der Fortentwicklung der deutschen und europäischen Umweltpolitik. Das Umweltbundesamt begutachtet die Projektanträge und begleitet die Vorhaben fachlich. Die KfW prüft die Vorhaben administrativ und finanziell. Die Förderentscheidung trifft das Bundesumweltministerium.


 


Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Das ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Es unterstützt kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) sowie kooperierende Forschungseinrichtungen. Ziel des Programms ist es, KMU zu mehr Investitionen in marktorientierte Forschung, Entwicklung und Innovationen anzuregen und die technischen und wirtschaftlichen Risiken solcher Projekte für die Unternehmen zu verringern.