Elektro & Elektronik

Bundeswettbewerb "Energieeffiziente Stadtbeleuchtung", Kommunenwettbewerb (Teil A)

 Die Städte Göttingen, Aalen und Lippstadt wurden für ihre Konzepte zur energetischen Sanierung der Straßenbeleuchtung ausgezeichnet.

Zusammenfassung

Die Bundesregierung hatte den Bundeswettbewerb "Energieeffiziente Stadtbeleuchtung" initiiert, um auf die Möglichkeiten aufmerksam zu machen, wie Kommunen Energie einsparen und damit ihre Betriebskosten langfristig senken können.

Als Ergebnis des Wettbewerbs werden Konzepte unterstützt, die eine sehr gute Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit sowie eine hohe Qualität der Beleuchtungstechnik erreichen, „Leuchtturmcharakter“ besitzen und als Vorbild für andere Kommunen dienen können. Die Jury legte ein besonderes Augenmerk auf die zeitnahe Umsetzung der Konzepte und hat am 24. Mai 2009 hat u.a. die Konzepte folgende Städte und Gemeinden ausgezeichnet. 

Stadt Göttingen 

(3. Preis in der Kategorie Großstädte mit 100.000 bis 500.000 Einwohnern)

Für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in Göttingen wurden drei unterschiedliche Lösungen für den Ersatz der alten Pilzleuchten, die mit Quecksilberdampflampen bestückt sind, umgesetzt: Im Projekt Königsstieg wurden 25 Leuchten durch 12 breit strahlende Leuchten mit Metallhalogendampflampen ersetzt, im Projekt Merkelstraße kamen 18 hochwerte Pilzleuchten mit jeweils 2 Energiesparlampen in Halbnachtschaltung zum Einsatz und im Projekt Nonnenstieg wurden 15 LED-Leuchten mit einer kommunizierenden Sensortechnik erstmals in Deutschland erprobt. Die Energieeinsparung dieser Projekte liegt mit 73 bis 86% sehr hoch. Insgesamt können dadurch die CO2-Emissionen um 54 Tonnen pro Jahr verringert werden.

Stadt Aalen 

(1. Preis in der Kategorie Städte mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern)

In der historischen Innenstadt (Fußgängerzone) wurden 20-30 Jahre alte Milchglas-Kugelleuchten ohne Lichtlenkung, die mit ineffizienten Quecksilberdampf-Hochdrucklampen bestückt waren, durch neu konstruierte Platzstrahler mit 35W Halogen-Metalldampflampen ersetzt. Mittels der Strahlungscharakteristik der neuen Leuchten in Verbindung mit der Leuchtmitteltechnik wird der Energiebedarf erheblich verringert (CO2-Einsparung: 13,6 t pro Jahr).

Die starke Erhöhung der vertikalen Beleuchtungsstärke verbessert die Gesichtserkennung und steigert das Sicherheitsgefühl der Passanten. Die an den Gebäudefassaden in ca. 12 m Höhe angebrachten Platzstrahler erhellen teilweise auch die Gebäudefassaden und tragen zu einer stark verbesserten räumlichen Wahrnehmung bei. Durch die neue Beleuchtung wird dieser Bereich der Innenstadt stark aufgewertet.

Stadt Lippstadt (3. Preis in der Kategorie Städte mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern)

Die Stadt Lippstadt hat im Zuge des Vorhabens insgesamt 178 Lampen alter Technologie (Quecksilberdampf) durch neue LED Technik ausgewechselt. Der Wechsel erfolgte in drei verschiedenen Wohnvierteln (reine Anliegerstraßen) im Stadtgebiet. Durch die LED Technologie konnte eine bessere Ausleuchtung und Energieeinsparung von bis zu 75 % erreicht werden (CO2-Einsparung: 40,2 t pro Jahr).

 

Projektbeteiligte

<p"font-size: 12.1599998474121px; 0">Durchführende Institution <p"font-size: 12.1599998474121px; 0">Stadt Göttingen <p"font-size: 12.1599998474121px; 0">Gemeinde Aalen <p"font-size: 12.1599998474121px; 0">Stadt Lippstadt <p"font-size: 12.1599998474121px; 0">

Förderung

<p"font-size: 12.1599998474121px; 0">Fördernde Institution <p"font-size: 12.1599998474121px; 0">Umweltbundesamt (UBA) <p"font-size: 12.1599998474121px; 0">KfW Bankengruppe <p"font-size: 12.1599998474121px; 0">Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) <p"font-size: 12.1599998474121px; 0">Förderprogramm <p"font-size: 12.1599998474121px; 0">Umweltinnovationsprogramm (UIP) <p"font-size: 12.1599998474121px; 0">

Weitere Projektdaten

Projekttitel: Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in Göttingen; 

Erneuerung der Innenstadtbeleuchtung Aalen; 

Sanierung eines Teils der Straßenbeleuchtung in Lippstadt durch Einsatz von LED-Technologie

Projektnummer: 20183, 20165, 20171

Aktenzeichen: 30442/16, 30422/3, 30442/9

Projektzeitraum: 2009 - 2011

Projektort: Deutschland (Niedersachsen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen)

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Quelle: Fachbibliothek Umwelt des Umweltbundesamtes