Mechanisch-Biologische Behandlung

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit obliegt in der Bundesrepublik Deutschland die Zuständigkeit für verschiedene  Politikbereiche, wesentliche davon spiegeln sich in der Namensgebung des Ministeriums wider. Bis 1986 kümmerten sich innerhalb der Bundesregierung drei verschiedene Ministerien um Belange des Umweltschutzes: das Innenministerium, das Landwirtschafts- und das Gesundheitsministerium. Mitte des gleichen Jahres wurde dann erstmals ein eigenständiges Ministerium für die Umweltpolitik des Bundes geschaffen, das damalige Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Im Verlauf der folgenden Jahrzehnte wurden der Behörde zeitweilig zusätzliche Zuständigkeiten übertragen, darunter für Stadtentwicklung, Wohnen, ländliche Infrastruktur, öffentliches Baurecht, Bauwesen, Bauwirtschaft sowie Bundesbauten, was mit Änderungen in der Bezeichnung (z.B. BMUB zwischen 2013 und 2018) einherging. Aktuell hat das Ministerium auch die Verantwortung für die Verbraucherschutzpolitik inne und firmiert daher unter dem erweiterten Kürzel BMUV. Unverändert besteht dessen Hauptaufgabe darin, dass der Schutz der Bevölkerung vor Umweltgiften und Strahlung, ein kluger und sparsamer Umgang mit Rohstoffen, der Schutz des Klimas sowie eine Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen, bei der die Vielfalt von Tier-, und Pflanzenarten und ihre Lebensräume erhalten bleiben, sichergestellt wird. Kernaufgabe ist dafür die Vorbereitung gesetzlicher Regelungen, um die rechtlichen Rahmenbedingungen in den Zuständigkeitsfeldern zu gestalten, auch die Ausgestaltung des Ordnungsrechtes und die Umsetzung von EU-Richtlinien in nationales Recht fällt darunter. Zu den weiteren Arbeitsfeldern gehören die finanzielle Förderung von Forschung und Entwicklung, die Unterstützung bei der Markteinführung innovativer Technologien, die Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene sowie die Kommunikation für breite gesellschaftliche Beteiligung und Akzeptanz beim Schutz und sorgsamen Umgang mit Umwelt und Resourcen.

Center for Research, Education and Demonstration in Waste Management e.V. (CReED)

CReED ist eine Vernetzung und Zusammenarbeit von Industrie, Unternehmen, öffentlich-rechtlichen Institutionen, Betreiberfirmen, Verbänden, Forschungsinstitutionen und interessierten Fachleuten aus der Abfall- und Ressourcenwirtschaft.  Auf dieser Basis ermöglicht CReED internationalen Fachleuten und Akteuren Technologien der Abfallwirtschaft zu besichtigen, die Betriebserfahrungen kennenzulernen und ihre Konzepte an den Bedarf der internationalen Partner anzupassen.

Universität Kassel - Institut für Wasser, Abfall, Umwelt (IWAU)

Die Universität Kassel wurde 1971 als Reformhochschule gegründet und sieht sich als moderne und junge Hochschule. Das Institut für Wasser, Abfall, Umwelt (IWAU) wurde 2005 als Zusammenarbeit der Fachgebiete "Ressourcenmanagement und Abfalltechnik", "Siedlungswasserwirtschaft" und "Wasserbau und Wasserwirtschaft" gegründet. Im Juli 2015 wurde eine Juniorprofessour mit dem Fachgebiet "Wassergütewirtschaft - Modellbildung und Simulation" angegliedert.