Klärschlamm

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bildet die oberste Bundesbehörde für die politischen Belange und Ziele der Bundesregierung in den Bereichen Land-, Wald- und Fischereiwirtschaft, Ernährung, Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Zugleich setzt sich das BMEL für Perspektiven in den vielen ländlichen Regionen der Bundesrepublik Deutschland wie auch für Tierwohl und die Sicherung der Welternährung ein. Gesundes Essen, sichere und bezahlbare Lebensmittel für alle unterstützt durch klare Verbraucherinformationen, die Erhaltung vitaler, ländlicher Regionen und eine nachhaltige, starke
Land- und Forstwirtschaft sind dabei zentrale Zielstellungen. Durch veränderte Arbeitsschwerpunkte und die Erweiterung der Kompetenzen des Ministeriums ergaben sich im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte auch Namensumbenennungen, so trug das Ministerium zeitweise auch die Kürzel BML und BMELV. So hat das BMELV bereits im Jahr 2008 das Thema "Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel" als eines der sieben Hauptziele in die Ressortforschung aufgenommen. Mit seiner Förderung von Forschungsvorhaben, Innovation, neuen Verfahren und Techniken in den zuständigen Politikbereichen orientiert das Ministerium stark auf Themen zur Zukunftssicherung, dazu gehören beispielsweise der Klimaschutz, nachwachsende Rohstoffe und eine nachhaltig stabile Ernährung der Weltbevölkerung.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit obliegt in der Bundesrepublik Deutschland die Zuständigkeit für verschiedene  Politikbereiche, wesentliche davon spiegeln sich in der Namensgebung des Ministeriums wider. Bis 1986 kümmerten sich innerhalb der Bundesregierung drei verschiedene Ministerien um Belange des Umweltschutzes: das Innenministerium, das Landwirtschafts- und das Gesundheitsministerium. Mitte des gleichen Jahres wurde dann erstmals ein eigenständiges Ministerium für die Umweltpolitik des Bundes geschaffen, das damalige Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Im Verlauf der folgenden Jahrzehnte wurden der Behörde zeitweilig zusätzliche Zuständigkeiten übertragen, darunter für Stadtentwicklung, Wohnen, ländliche Infrastruktur, öffentliches Baurecht, Bauwesen, Bauwirtschaft sowie Bundesbauten, was mit Änderungen in der Bezeichnung (z.B. BMUB zwischen 2013 und 2018) einherging. Aktuell hat das Ministerium auch die Verantwortung für die Verbraucherschutzpolitik inne und firmiert daher unter dem erweiterten Kürzel BMUV. Unverändert besteht dessen Hauptaufgabe darin, dass der Schutz der Bevölkerung vor Umweltgiften und Strahlung, ein kluger und sparsamer Umgang mit Rohstoffen, der Schutz des Klimas sowie eine Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen, bei der die Vielfalt von Tier-, und Pflanzenarten und ihre Lebensräume erhalten bleiben, sichergestellt wird. Kernaufgabe ist dafür die Vorbereitung gesetzlicher Regelungen, um die rechtlichen Rahmenbedingungen in den Zuständigkeitsfeldern zu gestalten, auch die Ausgestaltung des Ordnungsrechtes und die Umsetzung von EU-Richtlinien in nationales Recht fällt darunter. Zu den weiteren Arbeitsfeldern gehören die finanzielle Förderung von Forschung und Entwicklung, die Unterstützung bei der Markteinführung innovativer Technologien, die Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene sowie die Kommunikation für breite gesellschaftliche Beteiligung und Akzeptanz beim Schutz und sorgsamen Umgang mit Umwelt und Resourcen.