Trinkwasser

Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA)

Die DWA befasst sich als technisch-wissenschaftliche Vereinigung mit allen Fragen, die die Abwasserbeseitigung, den Gewässer-, Grundwasser- und Bodenschutz sowie die Abfallwirtschaft als auch den Wasserbau betreffen. Als politisch und wirtschaftlich unabhängige Vereinigung setzt sich die DWA für eine nachhaltige Wasser- und Abfallwirtschaft und für die Förderung von Forschung und Entwicklung ein. Der Arbeitsschwerpunkt der DWA liegt auf der Erarbeitung und Aktualisierung des DWA-Regelwerkes sowie der Mitarbeit bei der Aufstellung fachspezifischer Normen auf nationaler und internationaler Ebene.

Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e.V. (BWK)

Der BWK ist ein unabhängiger technisch-wissenschaftlicher Verband im Umweltschutz mit den Schwerpunkten Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Kulturbau, Bodenschutz und Altlasten.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit obliegt in der Bundesrepublik Deutschland die Zuständigkeit für verschiedene  Politikbereiche, wesentliche davon spiegeln sich in der Namensgebung des Ministeriums wider. Bis 1986 kümmerten sich innerhalb der Bundesregierung drei verschiedene Ministerien um Belange des Umweltschutzes: das Innenministerium, das Landwirtschafts- und das Gesundheitsministerium. Mitte des gleichen Jahres wurde dann erstmals ein eigenständiges Ministerium für die Umweltpolitik des Bundes geschaffen, das damalige Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Im Verlauf der folgenden Jahrzehnte wurden der Behörde zeitweilig zusätzliche Zuständigkeiten übertragen, darunter für Stadtentwicklung, Wohnen, ländliche Infrastruktur, öffentliches Baurecht, Bauwesen, Bauwirtschaft sowie Bundesbauten, was auch zu Änderungen in der Bezeichnung (z.B. BMUB zwischen 2013 und 2018) führte. Aktuell firmiert das Ministerium wieder unter seiner ursprünglichen Bezeichnung und dem Kürzel BMU. Unverändert besteht dessen Hauptaufgabe darin, dass der Schutz der Bevölkerung vor Umweltgiften und Strahlung, ein kluger und sparsamer Umgang mit Rohstoffen, der Schutz des Klimas sowie eine Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen, bei der die Vielfalt von Tier-, und Pflanzenarten und ihre Lebensräume erhalten bleiben, sichergestellt wird. Kernaufgabe ist dafür die Vorbereitung gesetzlicher Regelungen, um die rechtlichen Rahmenbedingungen in den Zuständigkeitsfeldern zu gestalten, auch die Ausgestaltung des Ordnungsrechtes und die Umsetzung von EU-Richtlinien in nationales Recht fällt darunter. Zu den weiteren Arbeitsfeldern gehören die finanzielle Förderung von Forschung und Entwicklung, die Unterstützung bei der Markteinführung innovativer Technologien, die Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene sowie die Kommunikation für breite gesellschaftliche Beteiligung und Akzeptanz beim Schutz und sorgsamen Umgang mit Umwelt und Resourcen.

Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA)

Die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser wurde 1956 als Zusammenschluss der für die Wasserwirtschaft und das Wasserrecht zuständigen Ministerien der Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland gebildet. Ziel der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser ist es, länderübergreifende und gemeinschaftliche wasserwirtschaftliche und wasserrechtliche Fragestellungen zu erörtern, gemeinsame Lösungen zu erarbeiten und Empfehlungen zur Umsetzung zu initiieren. Dabei werden auch aktuelle Fragen im nationalen, supranationalen und internationalen Bereich aufgenommen, auf breiter Basis diskutiert und die Ergebnisse bei den entsprechenden Organisationen eingebracht. Seit 2005 ist auch der Bund vertreten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit als ständiges Mitglied der LAWA.

Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V (BDEW)

Der BDEW ist die Vertretung der deutschen Gasversorgungs-, Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsunternehmen in politischen, wirtschaftlichen, wirtschaftlich-technischen und rechtlichen Fragen. Das Leistungsspektrum des BDEW für seine Mitgliedsunternehmen umfasst politische Interessenvertretung, Rechtsberatung, berufliche Bildung und Tagungen, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Pressearbeit, Statistik, wirtschaftliche und technisch-wirtschaftliche Analysen.

DVGW-Technologiezentrum Wasser (TZW)

Das DVGW-Technologiezentrum Wasser (TZW) ist eine Einrichtung des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.). Das TZW entwickelt auf der Basis seiner umfangreichen Forschungsaktivitäten und Praxiserfahrungen Lösungen und Konzepte für alle Bereiche der nationalen und internationalen Wasserbranche vom Ressourcenschutz über die Gewinnung und Aufbereitung bis hin zur Entnahmearmatur.