Umweltfreundliche Energie allgemein

Technische Universität Hamburg, Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft (IUE)

Im Mittelpunkt der Forschung, Lehre und des Technologietransfers an der Technische Universität Hamburg steht das Leitmotiv, Technik für die Menschen zu entwickeln. Das Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft (IUE) beschäftigt sich mit den technischen, ökologischen und ökonomischen Aspekten von Energie- und Industriesystemen unter besonderer Berücksichtigung von regenerativen Energien. All diese Forschungsaktivitäten finden unter dem übergeordneten Ziel eines verbesserten systemischen Verständnisses der technischen, ökologischen und ökonomischen Bestimmungsfaktoren derartiger Energiesysteme statt. Ausgehend davon wird die Umsetzung und Optimierung solcher Systeme erforscht und entwickelt. Um diese Ziele zu realisieren, werden neue Modellansätze entwickelt, innovative Bewertungsmethoden erarbeitet, Labor- und Technikumsexperimente durchgeführt und innovative Messmethoden eingesetzt, existierende Anlagen optimiert und Ansätze für die nachvollziehbare Quantifizierung von Nachhaltigkeitskriterien entwickelt. Die Forschungsgebiete umfassen: Effiziente Energiesysteme und Produktionsverfahren, Energiewirtschaft/Systemanalyse, Regenerative Energien/Bioenergie, Bioökonomie/Bioraffinerie,  Mess- und Bewertungsmethoden, Abfall- und Bioressourcenwirtschaft, Recycling und Stoffkreisläufe sowie Deponietechnik.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat als oberste Bundesbehörde die zentrale Aufgabe, die Politik und Zielstellungen der Bundesregierung bei der Aufrechterhaltung und Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung in Deutschland konkret auszugestalten und zu unterstützen. Dabei ist es maßgeblich für die Gesetzgebung in diesen Bereichen verantwortlich. Eine hohe Bedeutung kommt hierbei der allgemeinen schulischen sowie der beruflichen Bildung und Weiterbildung und der Ausbildungsförderung zu. Zum anderen fördert das BMBF durch finanzielle Mittel Forschung in allen Bereichen der Wissenschaft, außerdem den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie den internationalen Austausch in der Ausbildung, Weiterbildung oder dem Studium. Seit Jahrzehnten im Fokus steht die Erforschung und Entwicklung zukunftsträchtiger Technologien, um so die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Grundlagen für die Zukunft des Landes sicherzustellen. Gezielt unterstützt das Bundesministerium den ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Wandel, z.B. mit der "Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA)". Zur fachlichen und administrativen Betreuung der Forschungsprojekte arbeitet das BMBF mit den sogenannten Projektträgern zusammen, darunter dem Projektträger DLR, dem Projektträger Jülich oder dem Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit obliegt in der Bundesrepublik Deutschland die Zuständigkeit für verschiedene  Politikbereiche, wesentliche davon spiegeln sich in der Namensgebung des Ministeriums wider. Bis 1986 kümmerten sich innerhalb der Bundesregierung drei verschiedene Ministerien um Belange des Umweltschutzes: das Innenministerium, das Landwirtschafts- und das Gesundheitsministerium. Mitte des gleichen Jahres wurde dann erstmals ein eigenständiges Ministerium für die Umweltpolitik des Bundes geschaffen, das damalige Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Im Verlauf der folgenden Jahrzehnte wurden der Behörde zeitweilig zusätzliche Zuständigkeiten übertragen, darunter für Stadtentwicklung, Wohnen, ländliche Infrastruktur, öffentliches Baurecht, Bauwesen, Bauwirtschaft sowie Bundesbauten, was mit Änderungen in der Bezeichnung (z.B. BMUB zwischen 2013 und 2018) einherging. Aktuell hat das Ministerium auch die Verantwortung für die Verbraucherschutzpolitik inne und firmiert daher unter dem erweiterten Kürzel BMUV. Unverändert besteht dessen Hauptaufgabe darin, dass der Schutz der Bevölkerung vor Umweltgiften und Strahlung, ein kluger und sparsamer Umgang mit Rohstoffen, der Schutz des Klimas sowie eine Nutzung der natürlichen Lebensgrundlagen, bei der die Vielfalt von Tier-, und Pflanzenarten und ihre Lebensräume erhalten bleiben, sichergestellt wird. Kernaufgabe ist dafür die Vorbereitung gesetzlicher Regelungen, um die rechtlichen Rahmenbedingungen in den Zuständigkeitsfeldern zu gestalten, auch die Ausgestaltung des Ordnungsrechtes und die Umsetzung von EU-Richtlinien in nationales Recht fällt darunter. Zu den weiteren Arbeitsfeldern gehören die finanzielle Förderung von Forschung und Entwicklung, die Unterstützung bei der Markteinführung innovativer Technologien, die Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene sowie die Kommunikation für breite gesellschaftliche Beteiligung und Akzeptanz beim Schutz und sorgsamen Umgang mit Umwelt und Resourcen.

Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi)

Das Bundesministerium für Wirtschaft nimmt als eine oberste Behörde der Bundesregierung für die Bundesrepublik Deutschland gesetzgeberische, administrative und koordinierende Funktionen in der Energie-, Industrie- und Innovationspolitik sowie in der Wettbewerbs-, Mittelstands-, und Europapolitik wahr. Seine zentrale Aufgabe ist es mit einer zukunftsgerichteten Wirtschaftspolitik dauerhafte Perspektiven für Beschäftigung, Investitionen und Wachstum am Standort Deutschland zu sichern. Leitbild hierfür ist eine an den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft ausgerichtete Politik. Wesentliche Handlungsfelder bilden für das Ministerium dabei die Unterstützung und Förderung mittelständischer Unternehmen und Existenzgründer, Investitionen und Innovationen anzuschieben und zu begleiten, die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland zu erhalten, auszubauen sowie die dafür benötigten Rahmenbedingungen zu schaffen. Hierbei steht es auch in der Verantwortung, dass wichtige Herausforderungen der Zeit, wie die Digitalisierung, Auswirkungen des demographischen Wandels, Energiewende und andere wirtschaftliche Transformationsprozesse für Klimaschutz wie auch zukünftiges Wachstum und Wohlstandssicherung ausreichend berücksichtigt und angegangen werden. Um diesem anwachsenden Aufgabensprektrum vermehrte Aufmerksamkeit zu geben und gerecht zu werden, führt das Ministerium aktuell die Bezeichnung Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt die Interessen der kommunalen Versorgungs- und Entsorgungswirtschaft in Deutschland gegenüber der Politik und der Gesellschaft. Der VKU vereint rund 1.500 Unternehmen und Verbände aus der Energieversorgung, der Wasser- und Abwasserwirtschaft, der Abfallwirtschaft und der Stadtreinigung. Zu allen branchenrelevanten Themen bietet der VKU Infotage, Seminare und Konferenzen an.

Forschungsnetzwerk Erneuerbare Energien

Das Forschungsnetzwerk Erneuerbare Energien ist eines von 8 Forschungsnetzwerken zum Thema Energie, die als Dialogplattformen zwischen Forschung, Politik und Wirtschaft vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden. Die Mitglieder des Netzwerks erstellen Forschungsroadmaps, Positions- und Strategiepapiere und informieren die Öffentlichkeit über Entwicklungen und Neuheiten in den Bereichen Photovoltaik und Windenergie.

Kompetenznetzwerk für dezentrale Energietechnologien, Energieeffizienz und Klimaschutz in der Region Nordhessen - deENet

deENet ist ein Kompetenznetzwerk für dezentrale Energietechnologien, Energieeffizienz und Klimaschutz mit inzwischen über 100 Mitgliedern im Raum Nordhessen. Es besteht aus Start-ups, mittelständischen und Großunternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Privatpersonen die in Kooperation mit dem Regionalmanagement Nordhessen eine effektive Zusammenarbeit mit den nordhessischen Landkreisen und der Stadt Kassel zu nachhaltigen Energielösungen und zum Klimaschutz anregen und tätigen. Der enge Austausch mit Landes- und Bundesinstitutionen gewährleistet dabei Unterstützung für innovative Vorhaben. Neben Informationsdienstleistungen und Veranstaltungsanbahnung engagiert sich das Netzwerk auch für Start-up Förderung und Entwicklung neuer Geschäftsmodelle sowie die  Beratung von Kommunen, Unternehmen und Energiegenossenschaften zu den Themen Klimaschutz, nachhaltige Energieversorgung und zukunftsfähige Mobilität.

Netzwerk für Zukunftsenergien - Energie Impuls OWL

Die Vernetzung von Unternehmen, Institutionen und Anwendern für neue Projekte bildet den Schwerpunkt von Energie Impuls OWL und wird durch Workshops, Foren und hochkarätige Fachveranstaltungen realisiert. Die Themenpalette ist dabei breit gefächert und erstreckt sich von der Digitalisierung über das Bauen, Effizienzsteigerungen und die Integration Erneuerbarer Energien. Zum Themenfeld alternative Energien und deren Weiterentwicklung arbeiten rund 120 Mitglieder der unterschiedlichsten Kompetenzfelder im Netzwerk Energie Impuls OWL zusammen. Als Sprecher für die Zukunftsenergien findet die Initiative in allen wichtigen Gremien und Ansätzen der Region Ostwestfalen-Lippe hohe Akzeptanz. In Partnerschaften mit den Hochschulen der Region und weiteren Bildungspartnern und -initiativen werden jährlich diverse Berufsorientierungsprojekte für den Fachkräftenachwuchs erfolgreich durchgeführt.

Netzwerk Ressourceneffizienz - NeRess

Das Netzwerk Ressourceneffizienz (NeRess) versteht sich als Forum aller im Themenfeld Ressourceneffizienz engagierten Akteure. Über das Netzwerk werden fachübergreifend und praxisorientiert Know-how und Erfahrungen zu ressourcenschonender Produktion, Produkten und nachhaltigem Management gebündelt, es dient damit der gegenseitigen Information und Vernetzung. Eine Beteiligung am Netzwerk und die Nutzung der Webseite stehen allen Interessierten zum Thema Ressourceneffizienz offen. Eine spezielle Webseite bildet dabei die Plattform, auf der sich alle Akteure im Themenfeld der Ressourceneffizienz präsentieren können. Neben zahlreichen Forschungsinstitutionen, Wirtschaftsverbänden und -initiativen sowie Kompetenzzentren sind auch DIHK/IHKn, Landesministerien, das Umweltbundesamt und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt Partner des Netzwerkes. Impulsgeber für den Aufbau des offenen Netzwerks war das Bundesumweltministerium mit dem proklamierten Ziel, Deutschland zu einem Vorreiter beim schonenden und umweltverträglichen Umgang mit Energie und Rohstoffen werden zu lassen.

Umweltcluster Bayern - das Netzwerk der bayerischen Umweltwirtschaft

Der Umweltcluster Bayern ist das Netzwerk der bayerischen Umweltwirtschaft. Im Cluster sind die Kompetenzen aus den Bereichen Abfall & Recycling, Ressourceneffizienz & Stoffstrommanagement, Wasser & Abwasser, Luftreinhaltung, Alternative Energiegewinnung sowei Boden- & Altlastensanierung gebündelt. Seine zentrale Aufgabe ist es Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu vernetzen und darüber den Ausbau der bayerischen Wirtschaft und des Mittelstandes zu stärken. Dies geschieht insbesondere durch die Konzentration seines Wirkens auf Transfer, Bildung und Verstärkung von Kooperation in Zusammenarbeit mit Politik, Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft. Über online-Angebote informiert das Netzwerk zu aktuellen Themen und Fachveranstaltungen. Den Netzwerkmitgliedern stehen Beratungsangebote zur Internationalisierung der Geschäftstätigkeiten zur Verfügung. Außerdem wurden bisher fünf Cluster-Arbeitskreise als Dikussions- und Arbeitsforen zu verschiedenen Themenkomplexen gebildet. Den organisatorischen Rahmen des Umweltcluster Bayern bildet der Trägerverein Umwelttechnologie-Cluster Bayern e.V., dem alle bayerischen IHKn und die HWKn für München und Oberbayern und Niederbayern-Oberpfalz angehören.